Vogelgrippe in Zgorzelec – Veterinär bestätigt: Toter Wasservogel war mit H5N8-Virus infiziert

Ein Amtstierarzt hat bestätigt, dass in Zgorzelec ein Vogel am Vogelgrippevirus H5N8 verendet ist. Das berichtet das Nachrichtenportal powiatzgorrzelecki.pl. Im Andrzej-Błachańiec-Park (ehem. Georg-Snay-Park) waren zwei tote Wasservögel gefunden worden, bei einem wurde das Virus im Labor nachgewiesen.
Die Behörden weisen darauf hin, dass das Virus leicht übertragen werden kann (z. B. auf der Kleidung oder Schuhen) und bitten darum, Kontakt zu Wildvögeln zu meiden und auf keinen Fall Wildvögel zu füttern.
Tote Vögel sollen unter Tel. (+48) 697 084 943 den Behörden gemeldet werden. Das für Vögel hoch ansteckende und tödliche Grippevirus ist für den Menschen ungefährlich.
Quelle: www.powiatzgorzelecki.pl

Suche Informationen zur Tradition der Bittprozession am Markustag in Marienthal/Ostritz

Titel des Katholischen Familienkalenders „Jahr des Herrn 1956“

Im Katholischen Familienkalender „Jahr des Herrn 1956“ aus dem St.-Benno-Verlag (Leipzig) bin ich vor kurzem auf etwas „Interessantes vom Markustag“ gestoßen:

„…Um Segen der Ernte bitten wir auch heute noch am Markustag. Im katholischen Eichsfeld und in der Lausitz ziehen heute wie einst die Prozessionen über die Felder. Der Sakristan der Klosterkirche von Marienthal erzählt uns: „Am Morgen des Markustages kommt die große Bittprozession von Ostritz nach Marienthal. Auf dem Wege zum Kloster singt der Chor die Allerheiligenlitanei. Die Gläubigen beten den Rosenkranz. Viermal ist unterwegs an den Feldkreuzen Station. Der Priester singt dabei die Anfänge der vier Evangelien. Am Eingang zum Klosterhof wird die Prozession feierlich empfangen. Nach Bittamt und Predigt in der Klosterkirche zieht sie am Mittag wieder heimwärts. Der Chor sing dabei ein altes Prozessionslied:

„Höre gnädig unser Bitten,
Wende ab von unsren Hütten
Krankheit, Krieg und Hungersnot:
Gib uns unser täglich Brot.“

… E.K.

Meine Fragen dazu:

  • Wer kann sich an diese Prozessionen erinnern und mir davon berichten?
  • Hat jemand Dokumente (Fotos, Liederzettel) von diesen Prozessionen?
  • Wer kennt jemanden, der sich an diese Prozessionen erinnert oder noch Dokumente besitzen könnte?
  • Bis wann haben diese Prozessionen stattgefunden und warum fanden sie dann nicht mehr statt?

Hinweise bitte per E-Mail an markus@kremser-medien.de oder über alle anderen Kontaktmöglichkeiten.

 

Görlitzer Sternsinger bei Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die Görlitzer Sternsinger heute mit Bundeskanzlerin Angela Merkel | Foto: Benjamin Lassiwe

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute Sternsinger der Pfarrei Hl. Wenzel aus Görlitz empfangen. Bereits zum zwölften Mal empfängt sie über 100 Sternsinger aus allen deutschen Bistümern im Bundeskanzleramt. Die Kinder und Jugendlichen freuen sich auf den Händedruck und das Gruppenfoto mit der Kanzlerin, doch viel wichtiger ist natürlich, dass sie den Segen bringen. Dieser wird – so ist es Tradition – ganz klassisch mit Kreide an eine besondere Stelle im Kanzleramt an die Wand geschrieben: Genau in die Mitte zwischen den im Kreis angeordneten Sternen, die für die Bundesländer stehen. Wie wichtig der Bundeskanzlerin der Segen der Sternsinger ist, hat sie bei vergangenen Empfängen mehrfach betont. Und auch vor ausländischen Staatsgästen erklärt sie gerne, was es mit diesem ganz besonderen Schriftzug „C + M + B“ – Christus segne dieses Haus – auf sich hat.

Molfetta aktiviert Katastrophenschutzstab wegen Schneefällen und Kälte

In der Görlitzer Partnerstadt Molfetta ist heute der städtische Katastrophenschutzstab aktiviert worden. Das berichtet das lokale Nachrichtenportal MolfettaViva. In der Region Apulien, zu der Molfetta gehört, werden in den nächsten Stunden und Tagen starke Schneefälle erwartet. Am Morgen seien alle Sicherheitskräfte zu einem Krisentreffen zusammengekommen, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Neben den lokalen Polizeibehörden gehören dazu auch das Italienische Rote Kreuz, die örtliche Hilfsorganisation SerMolfetta und die katholische Hilfsorganisation MISERICORDIA, die mit ihren Einsatzkräften bereitstehen.→ weiterlesen

Bautzener Christen stellen sich mit Neujahrsbotschaft gegen Hass und Gewalt

Bautzen. Der evangelische Kirchenvorstand St. Petri und der Katholische Pfarrgemeinderat St. Petri haben heute eine „Neujahrsbotschaft aus Bautzen“ veröffentlicht, mit der sich die evangelischen und katholischen Christen von Bautzen klar gegen die fremdenfeindlichen Vorfälle der vergangenen Monate stellen. Ich dokumentiere hier den Text der Neujahrsbotschaft:
„Zum Jahreswechsel versammeln wir Christen uns in unseren Kirchen, um das zu Ende gehende Jahr dankbar in Erinnerung zu bringen. Das Gewesene legen wir in Gottes Hände zurück — zum Kommenden sagen wir ja und wissen es in Gottes Händen aufgehoben.
In unserer Stadt, die wir lieben und in der wir leben, deren Geschick und Gedeihen wir gerne mitgestalten, sind im letzten Jahr Dinge passiert, die wir ablehnen. Maßlosigkeit in Wünschen und Wollen findet ihren Ausdruck in verschiedenen Lebensbereichen. Auf der Basis unserer christlichen überzeugung werden wir nicht einfach zusehen, wenn Hass auf andere Menschen gesellschaftsfähig wird, wenn die Hemmschwelle zu Gewaltausbrüchen sinkt und Menschen im Alltag lächerlich gemacht werden. Manche Äußerungen unserer Mitbürger in Wortwahl und Emotionen sind unanständig und beschämen uns. Wir werden dazu nicht hilflos und ängstlich schweigen.

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