Jahrespläne 2018 liegen ab Samstag in allen Pfarrkirchen des Bistums Görlitz aus

Görlitz (km). 2.000 Exemplare des Jahresplanes 2018 liegen ab Samstag in den Pfarrkirchen des Bistums Görlitz aus. Der Plan im handlichen Hochformat enthält alle Termine des Seelsorgeamtes des Bistums Görlitz, der Jugendseelsorge und teilweise auch bereits bekannte Termine von Verbänden. Zudem ist das Programm der „Festwoche 750 Jahre Kloster Neuzelle“ vom 5. bis 14. Oktober 2018 enthalten. Besonderer Höhepunkt wird im kommenden Jahr die Bistumswallfahrt nach Neuzelle mit der Klosterneugründung, 200 Jahre nach der Säkularisierung, sein. Der Jahresplan 2018 des Bistums Görlitz wurde von kremser-medien.de nach den Vorgaben des Corporate Designs des Bistums Görlitz gestaltet. Eine Webversion des Jahresplanes steht hier zum Download hier zum Download bereit.

Augsburger Bischofsvikar Prälat Karlheinz Knebel verstorben

Augsburg. Prälat Karlheinz Knebel, ehemaliger Generalvikar des Bistums Augsburg, ist gestern nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren in Augsburg gestorben. Das bestätigt der Füssener Dekan Frank Deuring auf der Webseite der Pfarreiengemeinschaft Füssen*. Karlheinz Knebel war zuletzt als Bischofsvikar für Kirche, Kultur und Kirchliche Bildungsarbeit in der Diözese Augsburg tätig. Von 2008 bis 2012 war er zuerst Generalvikar von Bischof Walter Mixa und dann von dessen Nachfolger Konrad Zdarsa. „Es fällt mir sehr schwer zu realisieren, dass ich künftig nicht mehr mit dem Rat und dem Einsatz meines Stellvertreters Bischofsvikar Karlheinz Knebel rechnen kann“, würdigt der Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa den Verstorbenen. „Aber er ist uns vorausgegangen. Auf seinen Heimgang dürfen wir gewiss das Wort des heiligen Hieronymus anwenden, dass wir nicht trauern sollen, dass wir ihn verloren haben, sondern dankbar sein, dass wir ihn gehabt haben und immer noch besitzen. Denn wer in Gott stirbt, bleibt in der Familie. Gern gedenke ich meines ersten Generalvikars in Augsburg mit seiner Kompetenz und seiner gelassenen Heiterkeit. Noch in seinen letzten Stunden durfte ich davon erfahren. Der Herr schenke ihm den ewigen Frieden“, heißt es in einer Mitteilung auf der Webseite des Bistums Augsburg**. Karlheinz Knebel stammt aus Füssen und war Domkapitular in Augsburg, Ritter des Heiligen Grabes und Prior der Komturei St. Ulrich und Afra.

*um 17:31 Uhr ergänzt um den Link zur Webseite der Pfarreigemeinschaft Füssen.
**um 20:35 Uhr ergänzt um die Würdigung des Verstorbenen durch Bischof Konrad Zdarsa und den Link zur Webseite des Bistums Augsburg.

Manfred Lütz spricht zum Hedwigsempfang des Bistums Görlitz: „Ich hoffe, die Cottbuser haben Humor“


Dr. med. Dipl.-Theol. Manfred Lütz (Facharzt für Nervenheilkunde)
Foto: flickr / HESSENMETALL Rhein-Main-Taunus / CC BY-NC-ND 2.0

Cottbus (pbg). Der Kabarettist und Psychiater Professor Manfred Lütz spricht am kommenden Montag in Cottbus über „ Die Werte, die Wahrheit und das Glück“. In dem Vortrag von Lütz geht es um die Frage nach der Existenz Gottes. „Wenn Gott nicht existiert, dann ist das alles ziemlicher Unsinn, was wir da in der Kirche veranstalten“, sagt der Psychiater und bekennende Katholik. Die Frage nach Gott sei eine Frage, die viele Menschen – auch im Osten Deutschlands – bewege. „Den Vortrag halte ich allerdings in Form des Kabaretts. Man kann auch lustig über ernste Dinge reden. Ich denke, das wird am Montag der Fall sein. Ich hoffe, die Cottbuser haben Humor“, so Lütz.→ weiterlesen

Ich würde so gerne Bahn fahren.

Liebe Bahn,

Danke für Deine freundliche Post und das Angebot einer „Jubiläums-BahnCard 25“ zum Preis von nur 25 € für ein Jahr. Ich würde Dein Angebot sehr gerne annehmen, denn ich bin viel unterwegs – beruflich und privat. Besonders häufig reise ich ins Rheinland (Köln/Bonn), nach Bayern, nach Berlin, Prag und Dresden. Ich war von 365 Tagen im vergangenen Jahr an etwa 100 Tagen unterwegs. Da könnte sich sogar eine „Bahncard 100“ lohnen. Ich habe schon darüber nachgedacht. Allein, Dein Angebot ist leider so mies, dass ich meine Termine nicht halten könnte: Mit dem Auto brauche ich für die 565 Kilometer von Görlitz nach Augsburg 5 Stunden und 26 Minuten. Mit der Bahn brauche ich für die gleiche Strecke mindestens 8 Stunden und 23 Minuten wenn alle Züge pünktlich fahren!

Ich muss jetzt leider mal laut werden: JETZT BAUT ENDLICH DIE ICE-STRECKEN DRESDEN-GÖRLITZ UND BERLIN-GÖRLITZ-PRAG. Seit 40 Jahren wird geredet und geplant (Die Deutsche Reichsbahn hatte geplant, dass die Strecke Dresden-Görlitz bis 1995 elektrifiziert ist!) IHR HÄNGT ZWEI GANZE NACHBARLÄNDER AB. (Von der Region dazwischen ganz zu schweigen). Ich würde wirklich sehr, sehr, sehr gerne Bahn fahren, weil mir Autofahren gar keinen Spaß macht. Aber ich habe keine Wahl. Ich würde nichts lieber tun als Bahn fahren. Bitte lasst mich Bahn fahren! Bitte, bitte, macht diese Strecken endlich ICE-fähig!

Offener Brief Nr. 2 – „Schön, dass wir so lange nichts mehr voneinander gehört haben“

OFFENER BRIEF

KATH.NET
Wurmstraße 12
A-4020 Linz

Sehr geehrte Damen und Herren,

Schön, dass wir so lange nichts mehr voneinander gehört haben. Schade, dass Sie noch immer keinerlei Spaß verstehen und lieber petzen („Geschäftsführer b. Familienbund d. Kath. i.d. Bistum Dresden vor wenigen Minuten auf Twitter. Was sagt @bistum_DDMEI dazu? @MarkusKremser) und sich bei Bischöfen, Generalvikaren usw. beschweren um Menschen zum Schweigen zu bringen. Dass ist genau das, was die Menschen in der DDR 1989 nicht mehr wollten. Das Denunziantentum war ein Gift, das die Menschen nicht länger ertragen wollten.→ weiterlesen

Offener Brief Nr. 1 – „Wir müssen wenigstens darüber diskutieren“

OFFENER BRIEF

Erzbistum Köln
z. Hd. Dr. Ansgar Mayer
Kardinal-Frings-Str. 1-3
50668 Köln

Lieber Herr Mayer,

Ich habe Ihren Tweet „Tschechien, wie wär’s: Wir nehmen Euren Atommüll, Ihr nehmt Sachsen? #BTW17“ gelesen. Danke, das wäre grundsätzlich kein schlechter Deal. Ein Teil des heutigen Sachsens hat bereits gute Erfahrungen mit der Zugehörigkeit zu Böhmen gemacht: Die Oberlausitz. Viele Sachsen sorbischer Nationalität können sich auch sprachlich gut verständigen, weil das Obersorbische eng mit dem tschechischen verwandt ist. Von 1724 bis 1922 befand sich auch das Priesterseminar für den sorbischen Priesternachwuchs in Prag. Ironie der Geschichte: In dem Gebäude befindet sich heute das sächsische Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag.

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Babyboom im kleinsten Bistum Deutschlands

Photo via VisualHunt.com

Görlitz. Positive Nachrichten aus Deutschlands kleinstem Bistum. Die Zahl der Katholiken ist im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent auf insgesamt 29.277 gestiegen. Das liegt ganz offensichtlich nicht nur am Zuzug, den insbesondere die Stadt Görlitz seit Jahren verzeichnet, sondern auch am Nachwuchs. Denn die Zahl der Taufen ist um 18 Prozent auf 187 gestiegen. Und auch die Zahl der Erstkommunionen, Firmungen und Trauungen ist gestiegen. Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Bestattungen von 296 auf 246. Und auch die Zahl der Austritte ist um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 178 gesunken.
Den Flyer mit den Eckdaten des Jahres 2016 finden Sie als pdf-Datei hier zum Herunterladen.

Papst Franziskus: Jammern verboten

© Radio Vatikan

An der Wohnungstür von Papst Franziskus hängt seit neuestem ein Schild. Darauf steht: „VIETATO LAMENTARSI“
übersetzt heißt das „JAMMERN VERBOTEN“ und weiter heißt es auf dem Schild:
„Gesetz Nr. 1 zum Schutz von Gesundheit und Wohlbefinden
Verstöße gegen das Verbot führen zu einem Opfersyndrom, das schlechte Stimmung verursacht  und die Fähigkeit mindert, Probleme zu lösen. Die Strafe wird verdoppelt, falls die Tat im Beisein von Kindern begangen wird. Um das Beste aus sich zu machen, bedarf es der Konzentration auf die eigenen Stärken und nicht auf die eigenen Grenzen: Hör also auf zu jammern und handele aktiv, um dein Leben zum Besseren zu wenden.“

Das Schild zum selber ausdrucken steht in deutscher Übersetzung hier zum Download bereit: JPEG PDF

Keine Ehe für niemand – Warum der Staat die Ehe abschaffen muss

Die sogenannte „Ehe für alle“ ist zwar nur kurz vom Bundestag diskutiert worden, dennoch ist sie seit einer Woche beschlossene Sache: Ab Herbst dürfen auch homosexuelle Paare heiraten. Warum aber kümmert sich der Staat überhaupt darum, wer mit wem zusammenlebt, einen Küchentisch, das Bett, ein Auto oder gar das Sorgerecht für ein Kind teilt? Ich frage mich: Ist es Aufgabe des Staates, das Zusammenleben von zwei Menschen steuerrechtlich zu privilegieren? Nein, die Zivilehe gehört schon längst abgeschafft.→ weiterlesen