Babyboom im kleinsten Bistum Deutschlands

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Görlitz. Positive Nachrichten aus Deutschlands kleinstem Bistum. Die Zahl der Katholiken ist im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent auf insgesamt 29.277 gestiegen. Das liegt ganz offensichtlich nicht nur am Zuzug, den insbesondere die Stadt Görlitz seit Jahren verzeichnet, sondern auch am Nachwuchs. Denn die Zahl der Taufen ist um 18 Prozent auf 187 gestiegen. Und auch die Zahl der Erstkommunionen, Firmungen und Trauungen ist gestiegen. Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Bestattungen von 296 auf 246. Und auch die Zahl der Austritte ist um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 178 gesunken.
Den Flyer mit den Eckdaten des Jahres 2016 finden Sie als pdf-Datei hier zum Herunterladen.

Papst Franziskus: Jammern verboten

© Radio Vatikan

An der Wohnungstür von Papst Franziskus hängt seit neuestem ein Schild. Darauf steht: „VIETATO LAMENTARSI“
übersetzt heißt das „JAMMERN VERBOTEN“ und weiter heißt es auf dem Schild:
„Gesetz Nr. 1 zum Schutz von Gesundheit und Wohlbefinden
Verstöße gegen das Verbot führen zu einem Opfersyndrom, das schlechte Stimmung verursacht  und die Fähigkeit mindert, Probleme zu lösen. Die Strafe wird verdoppelt, falls die Tat im Beisein von Kindern begangen wird. Um das Beste aus sich zu machen, bedarf es der Konzentration auf die eigenen Stärken und nicht auf die eigenen Grenzen: Hör also auf zu jammern und handele aktiv, um dein Leben zum Besseren zu wenden.“

Das Schild zum selber ausdrucken steht in deutscher Übersetzung hier zum Download bereit: JPEG PDF

Keine Ehe für niemand – Warum der Staat die Ehe abschaffen muss

Die sogenannte „Ehe für alle“ ist zwar nur kurz vom Bundestag diskutiert worden, dennoch ist sie seit einer Woche beschlossene Sache: Ab Herbst dürfen auch homosexuelle Paare heiraten. Warum aber kümmert sich der Staat überhaupt darum, wer mit wem zusammenlebt, einen Küchentisch, das Bett, ein Auto oder gar das Sorgerecht für ein Kind teilt? Ich frage mich: Ist es Aufgabe des Staates, das Zusammenleben von zwei Menschen steuerrechtlich zu privilegieren? Nein, die Zivilehe gehört schon längst abgeschafft.→ weiterlesen

„’S isch halt so!“ oder „Setzt Gott auf Kampfkatholiken?“

Peter Hummel (48) käme sich einigermaßen lächerlich dabei vor, „den Nachfolger des Heiligen Petrus zu kritisieren oder den Stellvertreter Christi gar in Glaubensfragen zu belehren“

Ich bin seit meinem zweiten Lebenstag katholisch. Also allgäuerisch-katholisch – nach dem Lieblings-Motto der Allgäuer: „Nicht geschimpft ist gelobt genug“ („It g’schimpft isch g’lobt gnua“). Als Ministrant regten wir uns nicht auf, als die alten Ministrantengewänder durch moderne Kutten ersetzt wurden, bei der Firmung war es uns eigentlich egal, dass uns der sehr konservative Diakon zur Mundkommunion drängte und als der Organist am Ende der Hochzeit auf ein Marienlied bestand, war das auch in Ordnung. „Passt schon“, sagten wir, sagte ich, und: „Ob der liebe Gott das überhaupt so genau nimmt?“
Papst Johannes Paul II. fanden wir super, weil er hinaus in die Welt ging und in Assisi mit anderen Religionsführern um den Frieden auf der Welt betete. Benedikt der XVI. war einer von uns, einerseits, aber natürlich auch etwas entrückt, weil er so unfassbar gescheit und belesen und, ja, irgendwie tatsächlich unfehlbar war und ist. Papst Franziskus dagegen erobert die Herzen bis heute durch seine spontane, unverblümte, herzliche Art. Man könnte auch sagen: Der Heilige Geist hat uns drei Päpste geschenkt, die nicht hätten besser gecastet sein können. Jedenfalls denkt ein Allgäuer so, also ich, der nicht auf die Idee käme, am Heiligen Vater rumzunörgeln. Es ist ohnehin wie es ist. Oder, auf Allgäuerisch: „Bevor i mi aufreg, isch’s mir liaber Wurscht.“ → weiterlesen

Bildergalerie: 500 Menschen folgen dem Kreuz bei traditioneller Kreuzwegsprozession am Karfreitag

Görlitz. An der traditionellen Kreuzwegsprozession von der evangelischen Peterskirche zum Heiligen Grab nahmen in Görlitz heute rund 500 Einheimische und Besucher teil. Die Görlitzer Kreuzwegsprozession ist eine der größten in Mitteldeutschland und führt in sieben Stationen und rund 1000 Schritten zum Heiligen Grab und ist damit eng an das Jerusalemer Vorbild angelehnt.→ weiterlesen

Pressemitteilung: André Maywald übernimmt die Leitung der Medizinischen Kooperation Görlitz eG.

André Maywald | Foto: www.drk-goerlitz.de

Görlitz (pm). André Maywald wird zum 1. April 2017 neuer Vorstand der Medizinischen Kooperation Görlitz eG. Das teilten die Vorstände der Medizinischen Kooperation Görlitz eG, Dr. med. Christian Haferland und Dr. med. Wolfram Oettler, gestern mit. Die Medizinische Kooperation Görlitz ist eine eingetragene Genossenschaft und betreibt seit 2012 das Fachärztehaus octamed in Görlitz-Rauschwalde. „Wir freuen uns, dass wir André Maywald für octamed gewinnen konnten“, sagt Dr. Christian Haferland. Maywald habe in den vergangenen Jahren in seiner bisherigen Funktion viel Erfahrung im Bereich der medizinischen Gesundheitsversorgung sammeln können.
„Eine Aufgabe wird es unter anderem sein, unsere Genossenschaft weiter zu entwickeln und das Modell der Ärztegenossenschaft bekannter zu machen“, sagt Dr. Haferland. Zugleich wird Maywald die Mediziner von administrativen Aufgaben entlasten, so dass den Ärzten mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben am Patienten bleibt.
Im Jahr 2011 wurde die Medizinische Kooperation Görlitz eG von acht niedergelassenen Ärzten aus unterschiedlichen Bereichen ins Leben gerufen. Neben Allgemeinmedizinern sind Fachärzte für Gefäßmedizin, Gastroenterologie, Proktologie, Rheumatologie, Nuklearmedizin und Radiologie beteiligt. Das wichtigste Projekt der Genossenschaft ist das gemeinsame Haus „octamed“. Im zentralen Labor erfolgen die Blutabnahmen für alle Patienten des Hauses. Auch andere Infrastrukturen wie Computernetze und Software stellt die Genossenschaft für alle Nutzer bereit. Das Gebäude wurde im September 2012 bezogen. Seither arbeiten neben den Mitgliedsärzten auch die Carolus-Apotheke, das Sanitätshaus Scheinpflug und die Physiotherapeuten Walther und Richter unter einem Dach. Daneben bestehen enge Kooperationen mit dem benachbarten St.-Carolus-Krankenhaus aber auch mit Ärzten und Krankenhäusern/Universitätskliniken der Region. Ein weiterer Schwerpunkt sind regelmäßige Ärztefortbildungen.

Zum Gedenktag des Hl. Don Bosco: Eine Reportage aus Turin und Umgebung

Die Reliquien des Hl. Don Bosco in Turin | Foto: Markus Kremser

Der 31. Januar ist der Gedenktag des Hl. Don Bosco. Im November 2014 war ich in Turin und Umgebung unterwegs, auf einer Reise auf den Spuren dieses beeindruckenden Mannes. Meine Reportage steht hier bei katholisch.de online oder steht zum Download im PDF-Format auf den Seiten der „Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich“ zur Verfügung.